Zur Startseite - das Weblog -Hier die Fortsetzung der Story über das neue Design von Lernpilot.de:
Mit der Umgestaltung der Lernpilot-Seiten wollte ich auch gleich noch mein "Lernpilot.de" als Marke beim Patent- und Markenamt schützen lassen. Auf Nachfrage bei meinem Anwalt, meinte dieser, ich könnte das als Wort/Bildmarke machen, weil das Wort "Lernpilot" allein sicher nicht schutzfähig sei.
Da mein Grafiker nun sowieso gerade dabei war, sollte er das Logo dann gleich mit entwickeln, damit ich die Markenanmeldung noch in diesem Jahr einreichen kann. Nach einigen Tagen kamen dann tatsächlich auch zwei Vorschläge. Einer davon erinnerte spontan an ein Hausdach und wäre sicher gut für eine Bausparkasse geeignet gewesen, der zweite war leider etwas zu textlastig, ohne großartige grafische Elemente. Das wurde dann von meinem Anwalt als "nicht schutzfähig" befunden.
Leider wollte sich der Grafiker lieber als Hobby-Jurist profilieren als ein grafisches Logo erstellen. Er war jedenfalls der Meinung, dass seine Vorschläge durchaus als Marke schutzfähig seien. Da mein Anwalt deutlich höhere Honorare verlangt als mein Designer, neigte ich eher dazu, ihm Glauben zu schenken. Schließlich hatte der auch Jura studiert, was ich von meinem Designer nicht mit Sicherheit annehmen konnte. Ich musste also jemand anders für diese Aufgabe suchen. Trotzdem sollte weiter an dem Design gearbeitet werden, schließlich musste die Seite ja irgendwann mal online gehen, wenn auch erstmal ohne Logo.
Offenbar hat dem Grafiker die Missachtung seiner juristischen Kompetenz nicht nicht gefallen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass er nicht verstand, was die Aussage "Der Entwurf ist zu textlastig" bedeutet. Auf jeden Fall wollte der nicht die "subjektive Wahrnehmung meines Anwaltes" verhandeln und schlug vor die "Zusammenarbeit auszusetzen", bis die Dinge "entzerrt" sind. Ich hatte wohl eher den Eindruck, er war mit der Aufgabe, eine brauchbare Wort-/Bildmarke zu erstellen etwas überfordert.
Auf meinen Vorschlag, das Design der Webseiten wie ursprünglich geplant weiter fortzusetzen, kam dann die Meldung, dass dies nicht in seinem Sinne sei und er werde daher das Projekt beenden.
Schlimm genug, dass ich nun vier Wochen Zeit verloren habe und immer noch kein einziger Layout-Vorschlag vorliegt, muss ich mich denn als zahlender Kunde hier in Deutschland wirklich so abfertigen lassen?
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