Eintrag-Details: Mind Mapping

25.11.2005

Mind Mapping

Die Technik des Mind Mapping wurde von dem Londoner Psychologen und Naturwissenschaftler Tony Buzan erfunden. Tony Buzan hat zahlreiche Bücher unter anderem über Gedächtnistraining und die Arbeitsweise des Gehirns veröffentlicht, die in über 50 Ländern erschienen sind. Im Jahr 1971 befaßte er sich in Zusammenhang mit seinem Studium mit der Benutzung des menschlichen Gehirns. Er mußte nämlich feststellen, daß es zu dieser Zeit zwar Bücher darüber gab, wie man das Gehirn operiert, nicht jedoch darüber, wie man das Gehirn benutzt. In dieser Zeit entdeckte er das Konzept des Radialen Denkens (Radiant Thinking) und des Mind Mappings. Im Rahmen seiner Forschung veröffentlichte er eine Reihe von Büchern: An Encyclopedia of the Brain and Its Use.

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Damit war Tony Buzan wohl einer der ersten, die sich um die praktische Verwendung des menschlichen Gehirns für den Alltagsgebrauch Gedanken machten.

Die etwas andere Art Notizen zu machen

Über die Arbeitsweise des Gehirns

Üblicherweise werden im normalen Arbeitsalltag die anfallenden Aufgaben mit Hilfe logischer und analytischer Denkvorgänge gelöst. Die moderne Gehirnforschung hat festgestellt, daß jede der beiden Gehirnhälften für unterschiedliche Aufgaben zuständig ist.

Von der linken Gehirnhälfte verarbeitetet werden Dinge wie:

  • Worte
  • Logik
  • Zahlen
  • Folgen
  • Linearität
  • Analyse
  • Listen

Von der rechten Gehirnhälfte verarbeitet werden Dinge wie:

  • Vorstellungsvermögen
  • Mehrdimensionalität
  • Gestalt (Gesamtbild)
  • Raumbewußtsein
  • Wachträume
  • Rhythmus
  • Farbe

Während bei der linearen Abarbeitung der logischen Aufgaben vornehmlich das linke Gehirn beschäftigt ist, hat die andere Hälfte unseres Denkorgans nichts zu tun. Genaugenommen arbeiten wir also den größten Teil des Tages nur mit dem halben Gehirn.

Mind Mapping setzt an dieser Stelle an und bringt durch die spezielle Notiztechnik einige Aspekte hinein, die für die rechte Hirnhälfte interessant sind:

Zunächst wird durch die Lösung vom der linearen Aufzeichnung eine gewisse Räumlichkeit erreicht. Durch die Zuordnung von Stichworten zu bestimmten Orten innerhalb des Papiers wird ein Lerneffekt ausgelöst, der hauptsächlich von der rechten Hirnhälfte ausgeführt wird.

Dadurch, daß keine lineare Struktur vorhanden ist, können Stichworte beliebig angefügt werden. Dadurch wird das Gehirn angeregt, Assoziationen zu bereits aufgeschriebenen Begriffen zu bilden und anzufügen.

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Zusätze und Querverweise können hinzukommen. Durch Farben und Zeichnungen kann das Gesamtbild aufgelockert und bildlich strukturiert werden, was den Wiedererkennungs- und Lerneffekt weiter steigert.

Letztendlich kann man sagen, daß die Technik des Mind Mapping uns dabei hilft, das Gehirn vollständiger einzusetzen als bisher.

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Permalink 25.11.2005 20:15:49, von Marian Email , 1444 Wörter, 15955 mal angeschaut   German (DE) Kategorien: Lernen
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