Eintrag-Details: Podcasting Lernen (Teil 3: Praxis für Macher)

01.05.2006

Podcasting Lernen (Teil 3: Praxis für Macher)

Der folgende Abschnitt ist für die Leute gedacht, die selbst einen eigenen Podcast ins Netz stellen wollen. Das ist nämlich gar nicht so schwierig. Selbst mit ganz einfachen und billigen Hilfsmitteln kann heute jeder seinen eigenen Podcast produzieren und veröffentlichen.

[Mehr:]

Dieser Teil ist recht lang geworden, daher hier zunächst eine Kurze Übersicht:
Die Tonqualität: Seite 1
Die Hardware: Seite 2
Die Software: Seite 3
Die Sprecher: Seite 4
Die Ansprache: Seite 5
Die Themen: Seite 6
Der Mix: Seite 7
Der Ablauf: Seite 8
Die Datei: Seite 9
Der Hoster: Seite 10
Das Geld: Seite 11
Die Ausdauer: Seite 12
Das Feedback: Seite 13

Wenn Ihr diesen Blog-Beitrag lieber auf eurem MP3-Player hören wollt, könnt Ihr ihn auch als MP3-Datei herunterladen. Wegen der Länge wurde der Text in insgesamt 7 Dateien aufgeteilt:
MP3-Datei mit vorgelesenem Text (Teil 1).

MP3-Datei mit vorgelesenem Text (Teil 2).

MP3-Datei mit vorgelesenem Text (Teil 3).

MP3-Datei mit vorgelesenem Text (Teil 4).

MP3-Datei mit vorgelesenem Text (Teil 5).

MP3-Datei mit vorgelesenem Text (Teil 6).

MP3-Datei mit vorgelesenem Text (Teil 7).

Die Tonqualität

Wie gut ist gut?

Wenn ihr euch schon einige Podcasts angehört habt, werdet ihr schon festgestellt haben, dass die Tonqualität manchmal sehr unterschiedlich ist. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst natürlich von der Qualität des Mikrofons und der Aufnahme-Hardware. Dann aber auch von der Art der Komprimierung bei der MP3-Datei.

Generell kann man sagen, dass reine Sprache nicht so große Anforderungen an die Tonqualität stellt wie eine Musikproduktion. Wer also Musik in seinem Podcast haben möchte, muss hier etwas mehr darauf achten, dass die Qualität nicht durch zu geringe Bitrate bei der MP3-Datei leidet. Bei Sprache reicht meist eine Bitrate von 56 Kbits/Sekunde aus. Was das bedeutet, erfahrt ihr später bei der MP3-Praxis im Abschnitt "Die Datei".

Allerdings sollte die Tonqualität nicht unter einen gewissen Standard sinken. Telefonqualität wird heute niemand mehr akzeptieren. Nur wenn die Inhalte dann wirklich einmalig und hörenswert sind, werden sich Hörer finden, die eine schlechte Tonqualität zähneknirschend in Kauf nehmen.

Besser ist es, die Tonqualität auf einem ziemlich hohen Niveau zu halten. Man muss dazu nicht ein teures Studiomikrofon für mehrere Hundert Euro kaufen. Ein gutes Headset oder Kondensator-Mikro für ein paar Euro tut es meist auch.

Achtet einfach darauf, dass euer Podcast nicht rauscht oder brummt. Auch den richtigen Abstand zum Mikro solltet ihr ausprobieren. Die Hörer mögen es meist gar nicht, wenn sie euch allzu deutlich schnaufen hören oder wenn ihnen bei jedem "P" die Ohren wegfliegen.

Mehr dazu gibt es gleich im nächsten Abschnitt.

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

Permalink 01.05.2006 08:26:53, von Marian Email , 7774 Wörter, 15707 mal angeschaut   German (DE) Kategorien: Praxis, Podcasting

Kommentare, Pingbacks:

Kommentar von: HalloMarkus.de [Besucher] · http://www.hallomarkus.de/
Das ist wirklich sehr umfangreich beschrieben. Am Ende wird man sicher 1,2,3 Mikrofone kaufen bis man endlich das passende gefunden hat.

Noch ein Hinweis:
>>Je kleiner die Bitrate ist, desto kleiner wird die Datei und desto schlechter wird die Tonqualität. Alles was unter 56 KBit/s ist, wäre eher Telefonqualität.<<

Je kleiner die Bitrate ist, desto kleiner ist aber auch die Datei. Daß Podcaster eine DSL-Flatarte haben ist anzunehmen, die Hörer haben aber u.U. langsame Leitungen.
32 KBit/s (kbps) mono sind eine sehr gute Sprachqualität NICHT Telefonqualität. Die bekommt man bei 24 und 16 kbps bzw. einer Samplingrate von 8 kHz.

Also auch dort einfach mal probieren und an all die denken, die keine Flatrate haben!
Permalink 11.05.2006 @ 13:08
Kommentar von: Marian [Mitglied] · http://www.heddesheimer.de
Noch ein Hinweis: Heute erhalte ich gerade die neue c't (Nr. 15 vom 15.05.2006). Dort wird ausführlich über Audio-Technik ("PC als Tonstudio") berichtet. Außerdem ist dem Heft eine CD mit nützlicher Audio-Freeware beigelegt.

Es lohnt sich also für angehende Podcaster, dieses Heft zu kaufen.

Gruß Marian
Permalink 13.05.2006 @ 14:09
Kommentar von: Oliver [Besucher]
Sehr informative Seite. Gefällt mir super gut. Weiter so!! Liebe Grüße...
Permalink 09.06.2008 @ 15:28

Kommentar schreiben:

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.
Ihre URL wird angezeigt.
Antispam-Feld
Erlaubte XHTML Tags: <p, ul, ol, li, dl, dt, dd, address, blockquote, ins, del, span, bdo, br, em, strong, dfn, code, samp, kdb, var, cite, abbr, acronym, q, sub, sup, tt, i, b, big, small>
Optionen:
 
(Zeilenumbrüche werden zu <br />)
(Setze Cookies für Name, eMail & URL)

Das bin ich bei der Arbeit

Werbung

Online-Kurse

  • Bequem lernen bei freier Zeiteinteilung von zuhause
  • Der Onlinekurs den jeder versteht
  • www.lernpilot.de/wbt/
Check Google Page Rank