Zur Startseite - das Weblog -Ihr habt euch vielleicht schon gewundert, warum ich in den letzten Wochen recht wenig im Blog geschrieben habe. Der Grund dafür ist einfach, ich war nämlich ziemlich intensiv mit Recherchen im Bereich "virtuelles Arbeiten" beschäftigt.
Ihr habt vielleicht meine Artikel über Amazons Mechanical Turk gelesen, oder über die virtuelle Arbeitsplattform vWorker.com. Ich weiß selbst aus jahrelanger Erfahrung, dass es häufig nicht ausreicht, nur die URL einer solchen Plattform zu kennen. Man muss auch einen bestimmten Arbeitsablauf entwickeln, um den besten Nutzen aus jeder dieser Plattformen ziehen zu können.
Ich habe jetzt erst einmal meine Sicht auf weitere virtuelle Arbeitsplattformen ausgedehnt. Eine dritte Plattform die ich wieder besucht habe, denn ich hatte sie schon vor einigen Jahren als Arbeitgeber genutzt, ist eLance.com. Das Angebot ist vergleichbar mit vWorker.com allerdings gibt es dort für die Arbeitssuchenden einige Einschränkungen.
Bei eLance hat man beim kostenlosen Account nämlich nur 10 so genannte "Connections" pro Monat verfügbar. Diese muss man benutzen, um sich für Jobs zu bewerben. Jeder ausgeschriebene Job verbraucht dann mindestens eine dieser Connections. Bei Projekten die höhere Angebote ermöglichen auch mehr. Sind diese verbraucht, kann man sich für den laufenden Monat nicht für weitere Jobs bewerben.
eLance bietet auch kostenpflichtige Accounts an. Diese bieten dann mehr Connections pro Monat. Ich weiß aber nicht, ob ich diese Idee für besonders gut halte, wenn ich für eine Job-Bewerbung erst einmal selbst Geld hinlegen muss. Viele der Arbeitgeber reagieren nämlich gar nicht auf die Bewerbungen, so dass die 10 Connections schnell verbraucht sind.
Eine andere Plattform, die ich jetzt erst neu entdeckt habe ist oDesk.com. Diese arbeitet ein wenig anders, da man hier nicht garantiert, dass die Arbeit auch wirklich bezahlt wird. Ich muss hier noch ein wenig tiefer graben, aber wie es scheint, bietet oDesk keinen Treuhandservice an wie die anderen Systeme. Der Arbeitgeber muss also nicht vorab den vereinbarten Preis auf ein Treuhandkonto einzahlen. Zumindest scheint diese Regelung für Festpreis-Projekte zu gelten. Bei Projekten, die auf Stundenbasis abgearbeitet werden, wird hingegen so ein Treuhandservice angeboten.
In der Zwischenzeit habe ich einiges an nützlichen Infos und Tricks herausgefunden, mit denen ich den Arbeitsablauf optimieren konnte, um die besten Jobs vom Mechanical Turk oder vWorker zu erhalten. Ganz nebenbei habe ich auch etwas Geld dabei verdient. Ich überlege nun, ob ich über all diese von mir gefundenen Tipps und Tricks ein eBook schreiben sollte. Das könnte anderen Leuten helfen, die auch Arbeit auf diesen virtuellen Plattformen finden wollen.
Ich zögere noch ein wenig, weil ich nicht weiß ob wirklich ein Bedarf für so ein Buch besteht. Ich habe mich daher entschieden es nur zu schreiben, wenn ich mindestens 50 Anfragen von Leuten bekomme, die so etwas lesen (oder vielleicht sogar kaufen) würden. Es geht konkret um Tipps und Tricks zu Amazons Mechanical Turk, vWorker und anderen virtuellen Arbeitsplattformen.
Falls Ihr also interessiert seid, schreibt bitte an heddesheimer@gmail.com mit Betreff "eBook virtuelle Arbeit" und sagt mir warum euch so ein Buch interessieren würde, welcher Aspekt euch dabei besonders wichtig wäre und ob ihr ggf. bereit wärt einen kleinen Beitrag für den Download eines solchen eBook zu bezahlen.
Glaubt ihr, dass man die Kosten für Arbeit noch weiter drücken kann, nachdem was ihr bereits über Outsourcing in fremde Länder gelernt habt? Ich hatte ja schon einen Artikel über das Outsourcen von Projektarbeit ins Internet veröffentlicht, aber könnt ihr euch vorstellen das Leute selbst für ein paar US-Cent einige Minuten ihrer Arbeitszeit opfern würden?
Im Februar diesen Jahres erhielt ich eine Anfrage zur Ausarbeitung eines Konzeptes mit dem firmeninterne Schulungen kostengünstiger durchgeführt werden können. Der Kunde musste bisher immer einen Fachmann speziell für Schulungsmaßnahmen freistellen, der dann das Fachwissen innerhalb eines ein- bis dreitägigen Seminars vermittelte.
=> Weiterlesen! (Blended-Learning Konzept (als PDF))
Kategorien: Lernen, Neuigkeiten, Artikel Neulich fragte mich eine Bekannte, wie man denn eigentlich Socken strickt. Da ich ja im Internet zuhause bin, war meine erste Idee, dort mal die Suchmaschine meines Vertrauens (hier: Google) zu bemühen. Während man früher immer Oma nach so was fragen konnte, landet man heutzutage immer öfter bei youTube. Hier bringt der Suchbegriff "Socken stricken lernen" auch gleich eine ganze Reihe von Videos zum Vorschein, die dieses Handwerk in allen Einzelschritten und sehr detailliert zeigen.
Hier eine relativ neue Website die ich gern vorstellen möchte. Es handelt sich um eine Sammlung von Kurz-podcast Episoden, jeder Eintrag nur ca eine Minute lang. Damit lassen sich so genannte "Idoms" lernen, das sind typische Ausdrücke im Englischen.
Gerade habe ich den neusten Podcast "IQ - Wissenschaft und Forschung" vom Bayerischen Rundfunk gehört. Hier wird ausführlich erklärt, dass die Arbeit im Team gar nicht unbedingt zu besseren Resultaten führt als wenn man Probleme allein löst.
=> Weiterlesen! (Mythos Teamarbeit)
Kategorien: Neuigkeiten, Artikel, Podcast Endlich ist sie online, die erste Episode unserer virtuellen TV-Serie "SlipStream".
Ausführliche Infos zu SlipStream und zu unserem Projekt "Filmemachen learning-by-doing" findet man hier:
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich ja schon mit Second Life (SL) und dessen Einsatz als mögliche Lernplattform. Im Laufe der Zeit habe ich nun einiges an Erfahrung gesammelt. Hier eine kurze Zusammenfassung:
=> Weiterlesen! (Lernen in Second Life: Jetzt auch für Filmemacher)
Nachdem ich jetzt über zwei Monate in Second Life verbracht habe, möchte ich mal wieder einen Bericht abgeben, ob es sich als Geschäftsmodell eignet oder nur Zeitverschwendung ist.
Zunächst einmal: Ich habe einige sinnvolle Anwendungen für SL gefunden:
Sehr interessante Grafik zur Entwicklung der Web 2.0 Werkzeuge über die Zeit.