Zur Startseite - das Weblog -Normalerweise kann man einfach die MP3-Dateien auf seine normale Homepage packen und einen Link dazu anbieten. Damit könnten dann die Besucher der Internetseite auf diesen Link klicken und sich die MP3-Datei einfach auf den eigenen Rechner laden. MP3-Dateien lassen sich mit jedem gängigen Abspielprogramm (z.b. Winamp oder Windows Media Player) direkt am Computer abspielen. Man kann Sie aber auch direkt auf einen MP3-Player per USB-Kabel kopieren und dann unterwegs hören.
Diese Methode ist jedoch nicht sonderlich elegant. Einmal muss man die Links auf den eigenen Seiten von Hand ändern, wenn ein neuer Beitrag dazu kommt. Zum anderen müssen die Besucher immer selbst nachschauen, ob es inzwischen einen neuen Beitrag gibt. Daher sollte man ruhig eine spezialisierte Software wie Loudblog verwenden, um seine Podcasts ins Internet zu stellen.
Ein anderer Nachteil kommt meist erst später zum Tragen: Wenn euer Podcast erst mal sehr beliebt ist, werden sicher viele Leute die MP3-Dateien herunterladen wollen. Bei 30 MByte für eine Stunde summiert sich das ziemlich schnell. Wenn Ihr jeden Monat eine Stunde produziert, kommen im Jahr immerhin 360 MByte zusammen. Die alten Produktionen solltet ihr nicht löschen, denn eure Fans wollen sich die vielleicht auch anhören, wenn sie euren Podcast gefunden haben.
Damit habt ihr prinzipiell schon zwei Probleme. Einmal wird der gemietete Speicherplatz irgendwann einmal voll sein und andererseits erzeugt der Download der vielen Dateien eine ganze Menge Datenverkehr, der meist zusätzlich bezahlt werden muss. Die meisten normalen Hoster erlauben einen Datentransfer von einigen GigaByte pro Monat. Wenn dieser Wert erreicht ist, muss meistens pro angefangenem Mega- oder Gigabyte extra bezahlt werden.
Man kann sich leicht ausrechnen, wann diese Schwelle erreicht wird. Hat euer Podcast ungefähr 100 regelmäßige Zuhörer, werden diese Leute jeden Monat 30 MByte (sofern Ihr ca. eine Stunde im Monat produziert) herunterladen. Das macht dann pro Monat schon 3000 MByte bzw. 3 Gigabyte. Das ist meist schon eine Grenze, ab der sich die meisten Billiganbieter den weiteren Datenversand extra bezahlen lassen.
Spezialisierte Podcast-Hoster bieten meist Speicherplatz pro Monat an. So könnt ihr beispielsweise pro Monat 30 MByte an Daten neu speichern, wobei diese 30 MByte jeden Monat neu zur Verfügung stehen. Die alten Daten können dabei weiter gespeichert bleiben. Auch beim Datentransfer wird von diesen Hostern meist ein unbegrenzter Wert angeboten. Das bedeutet, Ihr müsst nicht mehr bezahlen, wenn plötzlich sehr viele Leute euren Podcast herunterladen.
Damit eure Hörer immer aktuell wissen, ob es inzwischen eine neue Ausgabe des Podcasts gibt, müsst ihr einen RSS-Feed auf der Seite anbieten. Damit können dann die Podcatcher selbst erkennen, dass eine neue Sendung zum Download verfügbar ist.
Loudblog erzeugt einen solchen RSS-Feeds selbstständig und der wird üblicherweise rechts oder links im Seitenstreifen eurer Seite, zusammen mit anderen nützlichen Informationen zu eurem Podcast, angezeigt.
