Zur Startseite - das Weblog -Wenn ihr einen Podcast produziert, sollten möglichst viele Leute auch gut verstehen, was ihr zu sagen habt. Es ist daher sinnvoll, zumindest wenn ihr das Podcasting länger betreiben wollt, eine gewisse Übung im Sprechen zu erreichen.
Wer keine Kosten und Mühen scheut, sollte sich einen Sprechtrainer vor Ort suchen, mit dem ihr einmal in der Woche eine Stunde üben könnt. Meistens findet man solche Leute über regionale Anzeigenblätter (z.B. auch Szene-Zeitungen) oder auch im Internet. Meist bieten diese Leute auch Gesangsunterricht an.
Ich selbst habe etwa ein Jahr lang regelmäßig solchen Sprechunterricht bei einer Sprech- und Gesangslehrerin gemacht. Wenn ihr nicht so viel Zeit oder Geld investieren möchtet, ist es manchmal auch schon sinnvoll, nur einige Stunden Sprechunterricht zu nehmen. Ein guter Lehrer wird euch zunächst einmal zeigen wie man richtig atmet. Das richtige Atmen ist leider nicht so trivial wie es scheint. Gerade beim Sprechen (und mehr noch beim Singen) ist die richtige Atmung sehr wichtig und wirkt sich auch auf die Stimme aus.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass jemand eure Atmung und eure Sprechgewohnheiten korrigieren kann. Man kann gutes Sprechen also nicht aus einem Buch lernen. Wer nur wenig Geld ausgeben kann, sollte mal bei der örtlichen Volkshochschule schauen. Die VHS bieten inzwischen auch ganz gute Kurse für Sprechen und Singen an. Zumindest hat man hier die Chance, etwas Rückmeldung zur eigenen Stimme vom Lehrer oder den anderen Teilnehmern zu erhalten.
Einen starken Dialekt sollte man im Podcast vermeiden, außer es handelt sich um Comedy, bei der dieser Dialekt als lustige Übertreibung eingesetzt werden soll (zum Beispiel das hessische "Badesalz"). Für die Vermittlung von Fakten ist Hochdeutsch immer die beste Wahl.
Wer übrigens unsicher wegen der Aussprache bestimmter Wörter ist, der sollte sich von Duden das Aussprachewörterbuch besorgen. Hier findet man die Aussprache von 130 000 Wörtern, auch gebräuchliche Fremdwörter:
http://www.duden.de/produkte/...
Damit hat man auf jeden Fall immer die offiziell korrekte Aussprache zu Hand.
